Grippezeit

Da naht sie nun, die Grippezeit. Allenthalben wird geschnieft, gerotzt, genießt und gehustet. Nicht nur im Büro, wie Thomas Hollman in seinem Podcast vom letzten Januartag diesen Jahres ausführte, nein eigentlich überall. Im Büro ist es derzeit keimtechnisch sogar erträglich, da die fraglichen Kollegen zu Hause geblieben sind. Es ist eher wie in der Unfallstatistik: die wirklichen Gefahren lauern auf dem Arbeitsweg. Jedenfalls dann, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen muss.  Die Oberflächen dieser Fahrzeuge sind dauerkontaminiert. Um auf Nummer sicher zu gehen, müsste man sich in einem Panikraum einschließen. Und wenn man schon in die Öffentlichkeit raus muss, dann doch wenigstens in einem dieser riesigen, aufblasbaren und durchsichtigen Plastikkugeln, mit denen einst schon Jackie Chan Hongkongs Hügel hinunter rollte. Das würde lustig aussehen, morgens in der S-Bahn. Überhaupt die Asiaten. Von denen können wir keimvermeidungstechnisch noch einiges lernen. Die Bilder, auf denen Asiaten mit ihrem Mundschutz zu sehen sind, kennt wohl jeder von uns. Die Frage ist nur: Möchte sich der Träger vor Keimen schützen oder schützt er die Allgemeinheit vor seinen Keimen?  Und ist so ein Mundschutz in Deutschland überhaupt erlaubt?

Bleiben Sie gesund!

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